Steuerfreier Sachbezug

Steuerfreier Sachbezug:
Ab 2022 auf 50 Euro erhöht

Das neue Jahr beginnt mit einer Art von Nachricht, die sowohl für die Arbeitnehmer Ihres Unternehmens gut ist, als auch für Sie. Die Bundesregierung hat sich im Jahre 2021 dazu entschlossen, den Betrag für eine steuerfrei zu erhaltende Sachzuwendung im Gesetz zu erhöhen. Laut dem Paragraph 8 Abs. 2 Satz 11 EStG wird ab Januar 2022 der steuerfreie Sachbezug von einer 44 Euro hohen Freigrenze auf eine 50 Euro hohen Freigrenze pro Kalendermonat angehoben. Damit können Mitarbeitende jährlich insgesamt bis zu einem Wert von 600 Euro Sachbezüge als eine Zuwendung erhalten, ohne dass Arbeitgeber oder Arbeitnehmer Kosten für eine Steuer oder Sozialversicherungsabgaben zahlen müssen. Durch diese neue Regel im Gesetz in Bezug auf Sachbezüge, will die Bundesregierung Mitarbeiter in Unternehmen mehr Vorteile geben, die sich insbesondere in der momentanen Situation gut auf Sie auswirken.

Damit Sie mehr über die Vorteile und Kosten des steuerfrei zu erhaltenden Sachbezugs lernen können, ist dieser Text da. Denn hier erfahren Sie, was der Sachbezug für Arbeitnehmer genau ist und auf welcher Art er sich zusammensetzt. Zudem erfahren Sie, warum es sich in diesem Jahr mehr denn je lohnt, auf einen Gutschein im Bezug auf Belohnungen zu verzichten und lieber auf eine Sachzuwendung in Form von Prämien zu wechseln, die sich Ihre Mitarbeiter selbst aussuchen können und was sie bei all dem beachten müssen. Dies und noch viel mehr erklären wir Ihnen hier ganz einfach und verständlich.

Was ist der Steuerfreie Sachbezug?

Der Sachbezug, der als steuerfrei gilt und eine außergewöhnliche Möglichkeit der Mitarbeiterbindung bietet, ist unter Arbeitgebern in Unternehmen ein beliebtes Mittel, um sich bei ihren Mitarbeitenden zu bedanken und sie für Ihre Leistung durchgehend im gesamten Jahr zu belohnen, ohne das eine Partei eine Steuer in Bezug auf die Belohnung zahlen muss. Diese Zuwendung für Ihre Leistungen wird in Sachbezugswerten monatlich an MitarbeiterInnen gegeben. 

Wie der Name schon sagt, ist eine Geldleistung insbesondere bar nicht zulässig. Das bedeutet also, dass es dem Arbeitgeber laut Paragraph 8 Abs. 1 Satz 3 EStG nicht gestattet ist, ganz so einfach steuerfrei seinen MitarbeiterInnen jeden Monat Geld in Form von einer Karte, beispielsweise einem typischen Gutschein, zur freien Verfügung zu stellen. Die Sachbezugsgrenze des Sachbezugs für Zuwendungen durfte bisher den Betrag von 44 Euro pro Monat nicht überschreiten, da diese sonst für Arbeitgeber und Abreitnehmer nicht mehr steuer- und sozialversicherungsfrei sind und bei der Steuer dann zu vermerken ist.

Ab diesem Jahr können die monatlich zu erhaltende Sachbezugswerte für Ihre Arbeitnehmer unterschiedliche Zusatzleistungen umfassen wie beispielsweise bestimmte Gutscheine, Mitgliedschaften im Fitnessstudio oder Waren und Produkte. Solange der Wert des Sachbezugs nicht die 50 Euro hohe Freigrenze pro Kalendermonat überschreitet, sind sie weiterhin steuer- und sozialabgabefrei. 2022 liegt die Sachbezugsgrenze für alle Arten von Leistungen der MitarbeiterInnen für das gesamte Jahr bei 600 Euro.

Ein wichtiges Kriterium, um eine Leistung als Sachbezug bewerten zu können, ist dessen Abgrenzung zum vertraglich festgelegten Arbeitsentgelt Ihrer Arbeitnehmer. Die Sachleistung darf weder mit dem Arbeitslohn verrechnet werden, noch darf das Entgelt um den Wert des Sachbezugs erhöht oder verringert werden, wenn der steuerfreie Sachbezug wegfällt. Zudem darf dieser Betrag nicht auf irgendwelchen Arten an Ihre Mitarbeiter bar ausgezahlt werden, um somit Ihnen einen Vorteil zu geben. Auch darf die Sachleistung nicht anstelle einer bereits getroffenen Lohnerhöhung geleistet werden.

Wer erhält den Sachbezug?

Einen steuerfreien Sachbezug können Arbeitgeber all ihren Arbeitnehmern aus Ihrem Unternehmen zusätzlich zum vereinbarten Arbeitsentgelt gewähren. Dabei macht das Gesetz keine Unterschiede oder Ausnahmen zwischen den unterschiedlichen Arbeitsverhältnissen. Mitarbeitende in Voll- und Teilzeit sowie auch Minijobber und Mitarbeitende auf 450-Euro-Basis dürfen für Ihre monatliche Leistung vom Arbeitgeber Sachbezugswerte erhalten. Die steuerfreie Sachbezugsgrenze von 44 Euro pro Monat bzw. ab 2022 in Höhe von 50 Euro pro Monat ist bei allen Beschäftigen gleich.

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Weshalb steuerfrie sachbezüge anstatt geld?

Indem den Arbeitnehmern ein steuerfreier Sachbezug für Ihre Leistungen in Form von Prämienpunkten als Zuwendung geschenkt wird, haben diese anschließend im Prämienshop freie Wahl und können sich ein Produkt ganz individuell nach ihren Wünschen aussuchen. Der Prämienshop stellt eine große Auswahl an Prämien in Form von Reisen, Erlebnissen oder Produkten für den Alltag und zum Spaß dar, aus dem Ihre Mitarbeiter durch nur ein paar wenige Klicks etwas nehmen können. Zwar gibt es monatlich eine Grenze, wie viel Sie Ihren MitarbeiterInnen auszahlen können, aber das ist kein großes Hindernis, um sich eine etwas hochwertigere Prämie auszusuchen. Ihre Angestellten erhalten den von Ihnen ausgewählten Betrag als Prämienpunkte, die sie auch im Laufe der Monate ansparen können und am Ende des Jahres für eine teurere Prämie einlösen können.

Die Belohnung Ihrer Angestellten in Form eines Sachbezugs, denn sie sich frei Auswählen können, stellt Ihrem Unternehmen einen großen Vorteil dar. Denn auf diese Weiße ist es Ihnen möglich, qualifizierte Mitarbeiter an sich zu binden. Es ist wichtig, Abreitnehmer mit nicht so schnell zu vergessenden, steuerfrei zu erhaltenden Sachbezüge zu beglücken. Zwar ist ein Gutschein auch eine Wahl, aber der ist schnell eingelöst und dann auch schon wieder vergessen. Ganz davon abgesehen von der Tatsache, dass es durch die neuen Regeln im Gesetz schwer ist, den korrekten Gutschein Ihren MitarbeiterInnen zu schenken ohne das, für den dann eine Steuer anfällt. Sachbezüge in der Form von Prämien wirken sich bei Menschen anders aus als der Erhalt von Geld in Form einer Karte.

Reisen und Erlebnisse, die Mitarbeiter teils oder in manchen Fällen auch komplett von Ihrem Arbeitgeber gezahlt bekommen und in die sie selbst nur noch ein wenig oder gar kein Geld hineininvestieren müssen, bleiben ihnen gut in Erinnerung und bauen dementsprechend eine positive und loyale Beziehung zum Unternehmen auf. Der Erhalt eines Sachbezugs, denn man sich selbst frei aussuchen und nehmen kann, wie beispielsweise eine Kaffeemaschine oder Bettwäschen, ist nicht so schnell vergessen wie der bereits erwähnte Gutschein. Denn Alltagsprodukte werden seitens Ihres Arbeitnehmers fast täglich genutzt und dadurch wird ihnen stets vor Augen geführt, wer Ihnen dieses Produkt ermöglicht.

Welche Änderungen ergeben sich aus dem neuen Sachbezug?

Mit der Erhöhung vom Wert der steuerfreien Sachbezugsgrenze ändern sich auch die Voraussetzungen für die bisher beliebten Gutscheine, also der Geldkarte. Dadurch soll nochmals verstärkt dem entgegengewirkt werden, dass Abreitnehmer über Umwege doch Geldleistungen erhalten, wie etwa durch Umtauschgutscheine. Beispielsweise können Prepaid Karten, die als ein Gutschein an die Mitarbeiter verteilt wird, ganz einfach frei weiterverkauft werden, was nicht dem Gesetz im ESTG entspricht. Zwar halten sich die mit Geld aufgeladenen Karten in Bezug auf das geltende Recht an die gesetzliche Freigrenze, jedoch muss man da aufpassen, woher man die Karte für seine MitarbeiterInnen bezieht.

Ab Januar 2022 gelten deswegen als Sachbezug nur noch Gutscheine, die ausschließlich für den Bezug von Produkten und Dienstleistungen eingelöst werden können und gleichzeitig den Richtlinien des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) entsprechen. Gutscheine sind dann nur noch eine Sachleistung, wenn:

– sie in limitierten Netzwerken eingelöst werden können, z. B. in bestimmten Einkaufsläden, Handelsketten oder als sogenannte regionale City-Cards,
– sie das Produktangebot limitieren, z. B. Bücher, Tankgutscheine, Zugang zum Fitnessstudio,
– sie zu steuerlichen oder sozialen Zwecken eingesetzt werden, z. B. als Essensmarke oder als betriebliche Krankenversicherung.as 

Durch diese gesetzlichen Einschränkungen nach Paragraph 8 Abs. 1 Satz 3 EStG werden Gutscheine als steuerfreier Sachbezug für Mitarbeitende weniger attraktiv, da die Art von Angebot an Waren oder Dienstleistungen eingeschränkt wird. Der Sachbezug in Form von Punkten für den Prämienshop ist von diesen gesetzlichen Einschränkungen nicht betroffen. Die Belohnungsbox® ist die ideale Lösung, um den Sachbezug einfach umzusetzen und sich dabei gleichzeitig problemlos an das Gesetz des ESTGs zu halten, ohne sich Gedanken um Gutscheine zu müssen. Prämien für Abreitnehmer gelten nach wir vor als steuerfreier Sachbezug, sofern die Sachbezugsgrenze ab 2022 von 50 Euro jeden Monat nicht überschritten wird.

Möchten Sie Ihren Arbeitnehmern Sachbezüge in Form von Prämienpunkten als Belohnung für eine gute Leistung anbieten, beachten Sie, dass ein steuerfreier Sachbezug stets auf der Gehaltsabrechnung als eigener Bruttogehaltsbaustein aufgelistet sein muss, auch wenn er sich nicht auf die Steure auswirkt. Außerdem müssen Sie als Arbeitgeber sicherstellen, dass durch den Sachbezug kein Bargeschäft stattfinden kann. Prämienprogramme wie in der Form der Belohnungsbox® gewährleisten, dass die Richtlinien des ZAGs eingehalten und gleichzeitig den Mitarbeitenden ein vielfältiges Angebot an Produkten als steuerfreier Sachbezug angeboten wird.

So Funktionierts

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